Covid-19-News

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Covid-19-News Stand 19.01.2021

 Link zur Fragen und Antwortseite des BMG

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

Link zur Impfterminnummer 116117

https://www.116117.de/de/corona-impfung.php

Stand der Impfungen in Westfalen-Lippe:

Zum Stichtag 16. Januar 2021 sind in Westfalen-Lippe 112.246 Erstimpfungen in Alten- und Pflegeeinrichtungen verabreicht worden, davon jeweils zirka 50 Prozent an Bewohner und Patienten sowie die Mitarbeiter. Damit ist die Mehrzahl der Bewohner und Beschäftigten dieser Einrichtungen mit der Erstimpfung versorgt. In einigen Heimen ist bereits die Zweitimpfung angelau-fen.

Nach den Corona-Impfungen in den Alten- und Pflege-heimen über die mobilen Teams startet bald auch die Arbeit in den 27 Impfzentren in Westfalen-Lippe: Laut NRW-Gesundheitsministerium wird es in ganz Nordrhein-Westfalen am 1. Februar soweit sein. Geimpft werden hier zunächst Bürgerinnen und Bürger, die 80 Jahre oder älter sind und einen Termin vereinbart haben. Die Kommunen werden im Auftrag von Karl-Josef Laumann, NRW-Gesundheitsminister, in den nächsten Tagen ein Informationsschreiben an die mehr als 300.000 Impfb-rechtigten in Westfalen-Lippe verschicken.

Die Terminvergabe erfolgt online und telefonisch ab Montag, 25. Januar, 8 Uhr: In Westfalen-Lippe können impfberechtigte Bürger online unter www.116117.de einen Termin vereinbaren.

Darüber hinaus wird auch eine telefonische Terminvergabe unter den kostenfreien Telefon-nummern 116 117 sowie ausschließlich in Westfalen-Lippe auch unter 0800 116 117 02 möglich sein.

Wichtig: Eine Terminvergabe vor dem 25. Januar fin-det nicht statt, es gibt auch keine Wartelisten!

Wer wird zuerst geimpft?

Für die Impfungen stehen aktuell (Stand 15.01.2021) zwei Impfstoffe auf mRNA-Basis zur Verfügung. Weitere Impfstoffe durchlaufen gerade die letzten Phasen der klinischen Studien oder sind aktuell im Zulassungsverfahren der EMA.

Die zugelassenen Impfstoffe sind für Menschen ab 16 Jahre (Biontech/Pfizer) bzw. ab 18 Jahre (Moderna) erhältlich.

Klinische Studien bei Kindern ab 12 Jahren wurden begonnen, aber bisher gibt es KEINEN zugelassenen Impfstoff für Kinder < 16 Jahren.

Aufgrund der zurzeit bestehenden Knappheit an Impfdosen wird in Deutschland streng nach der Corona-Impfverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit geimpft. Das heißt, dass es genaue Vorgaben gibt, in welcher Reihenfolge die Personen, die eine Impfung erhalten möchten, diese erhalten können.

Es können sich nicht alle gleichzeitig impfen lassen. Dafür gibt es zunächst nicht genug Impfstoff.

Deshalb haben Menschen, die besonders von der Krankheit gefährdet sind, zunächst Vorrang: vor allem Ältere und Menschen, die aufgrund ihres Berufs von einer Ansteckung besonders bedroht sind.

Am 18. Dezember hat Gesundheitsminister Spahn die Coronavirus-Impfverordnung unterzeichnet. Diese legt unter anderem fest, wer zuerst geimpft werden darf:

  • Höchste Priorität: Schutzimpfungen mit höchster Priorität sollen Menschen ab dem 80. Lebensjahr sowie deren Pflegekräfte erhalten. Zur Gruppe mit höchster Priorität zählt auch medizinisches Personal mit sehr hohem Expositionsrisiko für das Coronavirus – insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen und bei Rettungsdiensten. Auch Pfleger, deren Patienten ein hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben, zählen zu dieser Gruppe, etwa in der Transplantationsmedizin.
  • Hohe Priorität: Zur Kategorie mit hoher Priorität zählen laut Verordnung alle Personen die das 70. Lebensjahr vollendet haben, sowie Menschen mit einem hohen Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf – etwa Personen nach Organtransplantation, mit Trisomie 21, mit einer Demenz oder einer geistigen Behinderung. Aber auch Bereitschaftspolizisten, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit einem hohen Risiko ausgesetzt sind. Zu der Kategorie gehören außerdem enge Kontaktpersonen von Pflegebedürftigen und Schwangeren sowie Menschen in Obdachlosenunterkünften oder Gemeinschaftsunterkünften zur Unterbringung etwa von Asylbewerbern.
  • Erhöhte Priorität: Zur dritten Gruppe gehören Menschen ab 60 Jahren oder mit erhöhtem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf beispielweise mit chronischen Nieren- oder Lebererkrankungen, Autoimmun- oder Krebserkrankungen, Personal in Hausarztpraxen und Laboren. Auch Mitarbeiter der Polizei, der Feuerwehr, im Bildungssektor und der Justiz können dann eine Impfung erhalten. Ebenso Beschäftigte des Einzelhandels und Menschen in prekären Arbeitsbedingungen wie Saisonarbeiter, Beschäftigte in Verteilzentren oder der Fleisch verarbeitenden Industrie.

Ärztliches Zeugnis ?

Auch Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen können sich zu einem späteren Zeitpunkt gegen das Corona-virus impfen lassen. Sie benötigen als Nachweis ein ärztliches Zeugnis, falls sie nicht schon aufgrund ihres Alters Anspruch auf die Impfung haben sollten.

Dies betrifft die Personengruppen, die in den Paragraphen 3 Ziffer 2 und 4 Ziffer 2 der Corona-Impfverordnung genannt sind:

Personen mit Adipositas (BMI über 30); chronischer Nie-renerkrankung; chronischer Lebererkrankung; Immun-defizienz oder HIV-Infektion; Diabetes mellitus; Herzin-suffizienz/Arrhythmie/einem Vorhofflimmern/einer ko-ronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension; zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex; Krebser-krankungen; COPD oder Asthma bronchiale; Autoim-munerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen).

In folgenden Fällen ist keine Impfung möglich:

Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist: z.B. bei einer akuten Erkrankung mit Fieber. Oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden vor der Impfung abgefragt.

Während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit wird die Impfung derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen.

Steht zu einem späteren Zeitpunkt ausreichend Impfstoff zur Verfügung, soll die Impfung wie bei anderen Impfstoffen über die Vertragsarztpraxen verabreicht werden können. Ab wann dies erfolgen soll, steht noch nicht fest.

 

 

Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 deutlich ausgeweitet:

Nach der neuen Regelung kann jeder Elternteil 20 statt bisher 10 Krankentage (Alleinerziehende 40 statt 20 Tage) zur Betreuung eines oder mehrerer Kinder bis zu zwölf Jahren beantragen. Der Anspruch gilt auch dann, wenn das Kind zwar nicht krank ist, aber aufgrund der geschlossenen Schulen/KiTas zu Hause betreut werden muss. Die Regelung gilt rückwirkend zum 5. Januar.

Wer hat Anspruch?

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind gesetzlich versichert ist. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.

Wie muss der Anspruch nachgewiesen werden?

Muss ein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung zu Hause betreut werden, genügt eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung, wenn die Krankenkasse eine sol-che verlangt. Ist das Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse wie bisher mit einer Bescheinigung vom Arzt nachgewiesen werden.


Bitte nutzen sie zur Zeit aufgrund der Coronapandemie auch alle meinen „kontaktlosen“ Angebote. Per E-Mail, per Anrufbeantworter, per X.Patient und per Videosprechstunde (Anfragen ebenfalls per E-Mail: info@ihr-hausarzt-buende.de).

Dr. med. Karl-Heinz Wendlandt & Team