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Covid-19-News Stand 25.02.2021

Aktualisierter Stufenplan zur Impfpriorisierung

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Vorbereitungen auf Corona-Impfungen in Arztpraxen in vollem Gange

Pressemitteilung 24.2. KBV:

Die Vorbereitungen für das Verabreichen der Corona-Schutzimpfung in den Arztpraxen laufen auf Hochtouren. Denn sobald ausreichend Impfstoffe da sind, müssen die Vertragsärzte in die Impfkampagne einbezogen werden, um einen Impfstau zu vermeiden, wie der KBV-Vorstand heute vor Journalisten betonte.

Einen genauen Termin, ab wann die Haus- und Fachärzte in ihren Praxen impfen könnten, lasse sich zurzeit zwar noch nicht festlegen, „aber er werde sicherlich in der ersten Hälfte des zweiten Quartals (also April, Mai) liegen“, sagte KBV-Vorstandvorsitzender Dr. Andreas Gassen. Entscheidende Voraussetzung sei, wie sich die Impfstoffmenge entwickelt. „Die Praxen müssen sich drauf verlassen können, dass sie zuverlässig mit ausreichend Impfstoffen und Zubehör wie Kanülen und Spitzen beliefert würden.“

Die Vertragsärzte würden dringend gebraucht, um das versprochene Impfangebot an die Bevölkerung schnellstmöglich in die Tat umzusetzen, betonte KBV-Vorstandsvize Dr. Stephan Hofmeister. Dazu bedürfe es eines festgelegten Prozesses mit zeitlich vorgegebenen Fristen für die Impfstofflieferung. Zudem dürfe keine zusätzliche Bürokratie entstehen.

Astraimpfstoff nicht so schlecht wie behauptet

Nach neuesten Studienergebnissen vor allem aus Israel kann zusammengefasst werden, das der Impfstoff von Astra einen absolut ausreichenden Impfschutz bei den unter 65-jährigen bietet, vor schweren Verläufen schützt und auch gegen die britische Mutation wirksam ist. Das heißt, für uns hier in Deutschland absolut berechtigt ist, eingesetzt zu werden in Ergänzung zu anderen Impfstoffen.

Nochmal: Im Moment geht es darum, soviel Menschen wie möglich so schnell wie möglich zu impfen nach einem strikt organisierten Priorisierungsplan, an den sich jeder halten sollte. Wir hier in Deutschland haben im Vergleich zu anderen Ländern geradezu eine Luxussituation, mit mehreren Impfstoffen planen zu können. Stichwort: 60% aller Impfstoffe für 17% der Weltbevölkerung, aber das ist ein anderes Thema und gehört nicht hierher, sollte aber dennoch ausgesprochen sein.

Den Astraimpflingen kann ggf. im Verlauf des Jahres auch ein Update mit zB Biontech möglich gemacht werden, um auch gegen weitere Mutanten zu wirken. Für uns hier in Deutschland spielt aber mE nur die britische Mutante eine ernstafte Rolle. Lassen Sie sich also bitte impfen, auch wenn Ihnen der Astra-Impfstoff angeboten wird.

Dann haben wir zumindest in Deutschland eine echte Chance, zum Sommer die Pandemie bei uns im Griff zu haben !

Widmen Sie oberflächlicher Covidberichterstattung in den sozialen Medien etc. nicht allzuviel Zeit. Wissenschaft und Presse haben noch nie gut zusammengepasst :-).

Ihr Dr. med. Karl Wendlandt

Link zu Faktenblättern zu den Impfstoffen und des Stufenplans

Faktenblatt zur Covid-19-Impfung mRNA (PDF)
Faktenblatt zur Covid-19-Impfung Vektor (PDF)

 

Link zur Fragen und Antwortseite des BMG

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html

 

Link zur Impfterminnummer 116117

https://www.116117.de/de/corona-impfung.php

 

Ärztliches Zeugnis ?

Auch Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen können sich zu einem späteren Zeitpunkt gegen das Corona-virus impfen lassen. Sie benötigen als Nachweis ein ärztliches Zeugnis, falls sie nicht schon aufgrund ihres Alters Anspruch auf die Impfung haben sollten.

Dies betrifft die Personengruppen, die in den Paragraphen 3 Ziffer 2 und 4 Ziffer 2 der Corona-Impfverordnung genannt sind:

Personen mit Adipositas (BMI über 30); chronischer Nie-renerkrankung; chronischer Lebererkrankung; Immun-defizienz oder HIV-Infektion; Diabetes mellitus; Herzin-suffizienz/Arrhythmie/einem Vorhofflimmern/einer ko-ronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertension; zerebrovaskulären Erkrankungen oder Apoplex; Krebser-krankungen; COPD oder Asthma bronchiale; Autoim-munerkrankungen oder rheumatischen Erkrankungen).

 

In folgenden Fällen ist keine Impfung möglich:

Wie bei allen Impfungen gibt es Fälle, bei denen aus medizinischen Gründen keine Impfung möglich ist: z.B. bei einer akuten Erkrankung mit Fieber. Oder wenn Sie auf einen der Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren. Diese Punkte werden vor der Impfung abgefragt.

Während einer Schwangerschaft und in der Stillzeit wird die Impfung derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen.

Steht zu einem späteren Zeitpunkt ausreichend Impfstoff zur Verfügung, soll die Impfung wie bei anderen Impfstoffen über die Vertragsarztpraxen verabreicht werden können. Ab wann dies erfolgen soll, steht noch nicht fest.

 

Kinderkrankengeld für das Jahr 2021 deutlich ausgeweitet:

Nach der neuen Regelung kann jeder Elternteil 20 statt bisher 10 Krankentage (Alleinerziehende 40 statt 20 Tage) zur Betreuung eines oder mehrerer Kinder bis zu zwölf Jahren beantragen. Der Anspruch gilt auch dann, wenn das Kind zwar nicht krank ist, aber aufgrund der geschlossenen Schulen/KiTas zu Hause betreut werden muss. Die Regelung gilt rückwirkend zum 5. Januar.

Wer hat Anspruch?

Anspruchsberechtigt sind gesetzlich versicherte, berufstätige Eltern, die selbst Anspruch auf Krankengeld haben und deren Kind gesetzlich versichert ist. Voraussetzung ist auch, dass es im Haushalt keine andere Person gibt, die das Kind betreuen kann.

Wie muss der Anspruch nachgewiesen werden?

Muss ein Kind aufgrund einer Schul- oder Kitaschließung zu Hause betreut werden, genügt eine Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung, wenn die Krankenkasse eine sol-che verlangt. Ist das Kind krank, muss der Betreuungsbedarf gegenüber der Krankenkasse wie bisher mit einer Bescheinigung vom Arzt nachgewiesen werden.


Bitte nutzen sie zur Zeit aufgrund der Coronapandemie auch alle meinen „kontaktlosen“ Angebote. Per E-Mail, per Anrufbeantworter, per X.Patient und per Videosprechstunde (Anfragen ebenfalls per E-Mail: info@ihr-hausarzt-buende.de).

Dr. med. Karl-Heinz Wendlandt & Team